Qualifikation

Bereits im Grundschulalter interessierte ich mich für das Innenleben elektronischer Geräte. Lange vor der offiziellen Altersfreigabe spielte ich mit dem ersten Elektronikbaukasten. Schnell reichten auch die Erweiterungen nicht mehr, sodass als nächster Schritt ein Computer her musste. Mit dem Übergang aufs Gymnasium waren Windows XP, Microsoft Office und die ersten Webseitenbaukästen durchgespielt. Innerhalb weniger Jahre eignete ich mir PHP, HTML und CSS, aber auch Java und C/C++ an. Hinzu kam die Administration von Servern im Linux-Umfeld. Die Neugierde meiner Mitschüler, ob ich nicht doch irgendwo eine Sicherheitslücke offengelassen habe, führte dazu, dass ich mich zügig und intensiv mit dem Thema Cybersicherheit auseinandersetzte. Entsprechend gut bin ich auf die aktuellen Bedrohungen durch Cyberkriminelle vorbereitet und weiß ihnen mindestens einen Schritt voraus zu sein. Parallel zum Abitur setzte ich mich mit dem frisch gestarteten node.js und der Skalierung verteilter Systeme auseinander.

In der zehnten Klasse entwickelte ich am Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme Computersimulationen zu neuronalen Lernprozessen. Ein Jahr später übernahm ich erfolgreich die Analyse, Konzeption und Entwicklung eines webbasierten Projektmanagement-Tools für eine Internet- und Werbeagentur mit über 200 internationalen und nationalen Kunden. Ansonsten verlief mein Weg zum Abitur im Jahr 2013 aber sehr normal.

Direkt im Anschluss begann ich ein Studium der Wirtschaftsinformatik an der TU Dresden. Dabei wählte ich die Bereiche Business Intelligence & Data Science sowie Software- & Web-Engineering als Hauptfächer. Die Wahl der Nebenfächer fiel auf die Bereiche Informationsmanagement sowie Management & Marketing. Parallel entwickelte ich mich als Führungspersönlichkeit weiter und sammelte Erfahrung in nationalen und internationalen Digitalisierungsprojekten. Im Jahr 2015 absolvierte ich meine Trainerausbildung. Ein Jahr später folgte die Ausbildung zum Facilitator. Diese Fähigkeiten baute ich zunächst in der Führungskräfteentwicklung weiter aus. Mit dem Wechsel in die Gründungsberatung folgte die Auseinandersetzung mit Design Thinking, New Work, aber auch Social Entrepreneurship und der Gemeinwohlökonomie. An der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Praxis sammelte ich vielfältige Erfahrungen in der Konzeption, Entwicklung und Einführung von künstlicher Intelligenz. Über die Infastrukturautomatisierung kam ich zur Programmiersprache Go, setzte diese jedoch schnell in weiteren Bereichen ein. Big Data, Cloud Computing, DevOps und zuletzt Edge Computing sind mir damit natürlich allgegenwärtig. Gleichzeitig nehme ich bei der Frage, wie Informationstechnologie die Kooperation zwischen Menschen fördern kann, auch immer wieder eine sozialwissenschaftliche Perspektive ein.